Öffnung des Gartens vom 1. bis 30. Juni 2010 (Rosenblüte!)
MO bis SO von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Gartenverschönerungsbeitrag € 5.00 p. P.

Führungen (ca. 1 Stunde) über die Geschichte des Schlössls, des Gartens und der Rosen € 2.00 p. P.

Ansonsten von Mitte Mai bis Mitte September NUR nach Vereinbarung für mindestens 10 Personen
Gartenverschönerungsbeitrag € 2.00 p. P.

Ein wahrer Dornröschengarten mit duftenden Rosen, Fingerhut und Rittersporn, öffnet Ihnen seine Tore zum Spaziergang.

Als ich 1980 ins Marienschlössl zog, präsentierte sich mir der Garten hauptsächlich als Nutzgarten, übersät mit Obstbäumen und Gemüsebeeten, liebevoll gepflegt von meinen Großtanten. Quittensträucher, alte Apfelsorten, und natürlich jede Menge Zwetschken wuchsen um das alte Gemäuer, eine wunderschöne Natursteinmauer beherbergte den Gemüsegarten, ein Meer von blauen Schwertlilien lehnte sich an die mit dichtem Efeu bewachsene Fassade des Schlössls an. Aber am schönsten wuchs da ein alter Rosenstock mit üppig duftenden, dunkelroten, dichten Blüten. Dieser brachte mich auf die Idee, weitere solch duftende und historische Schätze in den Garten zu holen. So entstanden meine Rosenpflanzungen alter und englischer Rosen mit über hundert verschiedenen Sorten.

Sie blühen in den verschiedenen Gartenräumen, ob im formal angelegten Rosengarten, als Schling- und Kletterrosen um den romantischen Laubengang, als duftende Rosenhecke, oder als üppig wuchernder Strauß um die Arkaden des Innenhofes.Und da ein Garten immer im Werden ist, ergab das eine das andere: zu den Rosen gesellten sich Rosenkavaliere, wie Fingerhut und Rittersporn, englische Katzenminze, verschiedene Arten von Storchenschnabel, Lavendelbüsche, wilde und weniger wilde Clematissorten und viele andere Schönheiten.

Zu den Rosengärten gesellten sich die von Jahr zu Jahr fülliger werdenden Schattenbeete an der Nordseite, der erhöhte, mediterran gestaltete Schwimmbereich, daran anschließend ein kleiner Nutzgarten mit Gewächshaus und Kräutern, gefolgt von einem schönen mit Hainbuchensorten und mittelalterlichen Rosensträuchern bepflanzten Heckengarten. Auch ein „Palais des Poulets” durfte nicht fehlen, bevölkert mit lustigen Zwerghühnerrassen, umrahmt von prächtigen Pfingstrosen.